Die Diagnostik:
Implantatplanung der neuen Generation

Kürzere Eingriffszeiten, einfachere Handhabung und präzisere Implantatpositionie-
rung – dies alles ermöglicht die innovative, computerunterstützte Implantatbehandlung ExpertEase™. Sowohl Zahnärzte als auch ihre Patienten profitieren von der Implantat- planung mit System: Bereits am PC entsteht ein exaktes virtuelles Modell des Kiefers. Winkel, Tiefe und Positionierung des Implantats können somit schon am Computer-
modell geplant werden. Auf Basis dieser Daten wird im nächsten Schritt eine individuelle Bohrschablone angefertigt, die nicht nur dem behandelnden Arzt das Setzen der Implantate erleichtert, sondern auch eine nie da gewesene Präzision ermöglicht. Ein weiterer Vorteil für den Patienten: Weniger Belastung durch kürzere Operations-
zeiten und minimalinvasives Vorgehen. Der Vorteil für den Zahnarzt: Präzise Fixierung der Schablone (zahnfleisch-, zahn- oder knochengestützt) und somit ein noch exakteres Arbeiten.

Die computerunterstützte Implantatbehandlung

· Sichere Planung im Sub-Millimeterbereich und unter Einbeziehung der gewünschten
  Restauration
· Automatische Kollisionskontrolle, die zu geringe Abstände zwischen Implantaten oder
  zum Nerv anzeigt
· Informationen zur Knochenqualität rund um das Implantat für präzise Rückschlüsse
  auf die voraussichtliche Primärstabilität

Die Umsetzung
Ein künstlicher Zahn „wächst“ nach

Die fortschrittliche Implantologie bietet Zahnersatz, der sich an der Natur orientiert: Implantate sind „künstliche Zähne“, die ebenfalls über eine Wurzel, einen Zahnhals und eine Zahnkrone verfügen. Dabei verankert der Zahnarzt das Implantat wie einen natürlichen Zahn fest im Kieferknochen. Diese Methode hat den Vorteil, dass auf Brücken verzichtet werden kann und somit keine weiteren Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden müssen. Der implantierte Zahn findet allein durch seine im Knochen verankerte Titanwurzel Halt und ist von seiner Optik her nicht von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden. Der Werkstoff Titan hat sich in der Medizintechnik schon lange bewährt und ist ein biologisch verträgliches Material, das sehr gewebefreundlich ist.

Vier Schritte zum neuen Zahn

1.) Der Zahnarzt führt nach örtlicher Betäubung zunächst mit einem Spezialbohrer im Kiefer eine passgenaue Bohrung aus.

2.) Die „Wurzel“ des künstlichen Zahns (wird als Implantat bezeichnet) wird mit einem Gewinde fest in der Bohrung verankert.

3.) Der Knochen stabilisiert das Implantat und nach drei bis sechs Monaten sind Implantat und Kieferknochen fest miteinander verwachsen.

4.) Ist die Heilungsphase abgeschlossen, fügt der Zahnarzt das Aufbauelement (analog dem natürlichen Zahnhals) in das Implantat ein und setzt die Zahnkrone auf.

Selbst mehrere Zähne lassen sich dank modernster Implantologie analog zur Natur ersetzen oder ganze Zahnreihen durch mehrere Implantate rekonstruieren. Selbst Brücken und Prothesen können mit dieser Technologie im Kiefer stabil und dauerhaft verankert werden. Der Vorteil der Implantologie besteht darin, dass sie nahezu jedem bis ins hohe Alter zu einem natürlichen Lächeln und unbeschwerten Leben verhelfen kann. Die einzigen Voraussetzungen: Das Knochenwachstum muss abgeschlossen und die Knochenqualität sollte gut sein. Darüber hinaus ist eine gute Mundhygiene unabdingbar.

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne über die Vorteile von Implantaten. Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Termin in unserem Patientencenter.

Die „künstliche Wurzel“ wird per Gewinde fest im „Bohrloch“ verankert.

Der Zahnarzt formt mit einem Spezialbohrer eine passende Bohrung im Kieferknochen.

Eine optimale Lösung für Zahn-
lücken im Sichtbereich sind Implantate.

Nach der Heilungsphase verbindet der Zahnarzt Aufbauelement und Zahnkrone mit dem Implantat, das im Knochen steckt und dem Verfahren seinen Namen gibt.

Das Implantat integriert sich optimal in die Zahnreihe und bildet in Zukunft einen vollwertigen Ersatz für den ursprünglichen Zahn.